
Wir verbinden Weihnachten mit wohlig, warmen Momenten, das Zusammensein mit lieben Menschen und gutem Essen. Die Weihnachtszeit bringt die Hausmannskost wieder in unsere Häuser und auf den Tisch. Der Wandel in der Gastronomie, wieder die Rezepte von Oma anzubieten oder auch mehr Gasthäuser zu eröffnen, ist schon seit längerer Zeit ein Thema. Viele Menschen möchten nicht mehr den Sternen hinterherjagen und sich jeden Monat neu erfinden, sondern zurück zu den Wurzeln und „einfach“ gut kochen! Auch wir haben uns an die traditionellen Gerichte gewagt und sie nur leicht verändert. Trotzdem hatten wir immer noch das schöne, wohlige Gefühl von Weihnachten! Wie ist es bei euch? Was kocht ihr am liebsten an Weihnachten oder wo geht ihr am liebsten essen?

Die Brombeere verbindet ihre säuerliche Süße hervorragend mit dem geräucherten Fleisch der Entenbrust und wird durch den cremig-süßen Aceto Balsamico di Modena geschmacklich perfekt ergänzt. Besonders gut harmoniert diese Süße mit dunklem Wildfleisch. Für die sättigende Komponente habe ich mich für eine cremige Polenta entschieden, da sie das Gericht nicht überlädt, aber dennoch eine angenehme Konsistenz verleiht. Klein und fein runden die sorgfältig ausgewählten, tiefgefrorenen Brombeeren von Boiron das Geschmackserlebnis auf dem Teller ab. Beim Hineinbeißen sorgen sie für eine angenehme Säurenote. Das Gericht sollte auf einem vorgewärmten Teller serviert werden, da es eher lauwarm gegessen wird und schnell auskühlen kann. Ob als Vorspeise, Zwischengang oder – in etwas größerer Portion – als Hauptgericht, ist es ein echtes Weihnachtsgericht zum Verlieben.
Und hier findest du „Ente“ noch mal anders!
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