
Wie eine gelernte Köchin im Marketing ihre Kreativität neu entdeckt

Manchmal führt der Weg in der Gastronomie nicht nur durch Küchen und Menüs, sondern mitten hinein in etwas ganz Neues. Genau darüber spricht Pia Klein in der aktuellen Folge des BOS FOOD Podcasts. Sie ist gelernte Köchin, hat in Düsseldorfer Spitzenhäusern wie dem Lido, dem Setzkasten und dem PHOENIX gearbeitet – und steht heute nicht mehr am Herd, sondern vor der Kamera.
Ein Wechsel, der für viele überraschend klingt, für Pia aber die logischste Entscheidung ihres Lebens war.
Pia erzählt offen, wie sehr sie die Zeit in der Küche geprägt hat. Sie hat schnell Verantwortung übernommen, im Bistro gekocht, Posten geschmissen, à la carte gedreht und Menüs mitgetragen. Doch je länger sie dabei war, desto deutlicher wurde:
Der Alltag in der Spitzengastronomie ist intensiv, körperlich fordernd und oft grenzwertig.
Gerade im PHOENIX spürte sie, wie viel Energie der Job forderte – und dass irgendwann der Punkt erreicht war, an dem der Körper und der Kopf nicht mehr mitmachen.
Dieser Moment war für Pia kein persönliches Scheitern, sondern der Startschuss für einen neuen Weg.
Nach ihrem Ausstieg suchte Pia einen Ort, an dem sie weiterhin mit Lebensmitteln arbeiten konnte – nur mit einem anderen Fokus. Und den fand sie bei BOS FOOD.
Im Podcast beschreibt sie die Mischung aus Produktnähe, Kreativität und Freiheit so:
„Ich habe wieder Kochen, wieder Kreativität und ich lerne jeden Tag dazu.“
Heute dreht sie Rezepte, testet Produkte, schneidet Videos, probiert neue Formate aus und entwickelt Ideen für Social Media.
Ein Job, der nicht nur ihr Talent als Köchin nutzt, sondern auch ihre Neugier und ihren Wunsch nach Abwechslung.
Ein besonderes Thema im Gespräch: Pia’s Begeisterung für Enzyme.
Die Masterclasses haben sie komplett abgeholt – von blitzschnellen Salzzitronen bis zu neuen Prozessen für Bar, Küche und Patisserie.
Ihre Haltung:
„Es ist spannend, wenn man mit Technik etwas beschleunigen oder verändern kann – ohne den Geschmack zu verlieren.“
Dieser Teil der Episode zeigt, wie sehr Pia Food nicht nur „macht“, sondern denkt.
Eines der unterhaltsamsten Highlights ist Pias Story aus Australien.
Sie hat dort auf Farmen gearbeitet, Kartoffeln sortiert, mit Kängurus zu tun gehabt und erlebt, wie selbstverständlich viele Menschen im Outback mit Waffen umgehen.
Kein Drama, kein „Ballern“, sondern ehrlicher Einblick in ein Leben, das mit deutscher Gastronomie wenig zu tun hat.
Ihr Fazit:
„Australien war spaßig – aber crazy. Reicht mir heute für Urlaub.“
Am Ende sprechen Pia und Ruben noch über Ernährungstrends, vegane Alternativen und Food-Philosophien.
Pia sagt offen:
„Ich esse privat pescetarisch – aber Käse und Butter bleiben. Punkt.“
Es ist genau diese Ehrlichkeit, die die Folge so angenehm echt macht.
Die komplette Folge findest du hier:
👉 podcast.bosfood.de
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Für alle, die Kochen lieben, Food leben oder selbst nach einem neuen Weg suchen.
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