

In dieser Folge des BOS FOOD Podcasts ist Thies Henkel zu Gast. Wir kennen uns bereits seit seiner Ausbildung im Maritim Hotel Bonn, und seitdem ist viel passiert. Heute steht Thies gemeinsam mit seiner Frau in der Verantwortung für das eigene Restaurant Tante Anna in Sprockhöfel.
Wir sprechen über seinen persönlichen Weg vom Azubi über prägende Stationen in der Gastronomie bis hin zur Selbstständigkeit. Dabei geht es nicht nur um Karriere, sondern vor allem um Haltung, Handwerk und den bewussten Umgang mit Lebensmitteln.
Thies erzählt, warum Regionalität für ihn kein Marketingbegriff ist, sondern gelebter Alltag. Eigene Gärten, kurze Wege, frische Kräuter aus dem direkten Umfeld und der Respekt vor Produkten spielen dabei eine zentrale Rolle. Wer weiß, wo etwas herkommt, geht anders damit um.
Außerdem sprechen wir über Küche als Mischung aus klassischer Basis und japanisch geprägten Denkweisen, über Fischlieferungen mitten in der Nacht, den Alltag als Gastgeber in einer kleinen Stadt und darüber, was es bedeutet, über dem eigenen Restaurant zu wohnen.
Ein ehrliches Gespräch über Mut, Familie, Verantwortung und darüber, warum gute Küche immer auch eine klare Haltung braucht.
Manche Podcastfolgen fühlen sich nicht wie ein Interview an, sondern wie ein ehrliches Gespräch. Diese Folge mit Thies Henkel gehört genau dazu.
Es geht nicht um schnelle Erfolge oder große Schlagzeilen. Es geht um Entscheidungen. Um Verantwortung. Und um die Frage, wie Gastronomie heute aussehen kann, wenn man sie ernst meint.
In dieser Episode des BOS FOOD Podcasts spricht Thies Henkel über seinen Weg in die Gastronomie und die Entscheidungen, die ihn bis heute prägen. Ausgangspunkt sind seine Ausbildungsjahre und prägende Stationen, in denen Verantwortung, gute Ausbilder und klare Strukturen früh eine wichtige Rolle spielten. Daraus entwickelte sich der Mut, mitten in einer Phase großer persönlicher Veränderungen den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen und ein eigenes Restaurant zu eröffnen, trotz Zweifel, Planungssorgen und mit Unterstützung durch Förderung. Ein zentrales Thema ist dabei eine Regionalität, die wirklich gelebt wird, mit eigenen Gärten, kurzen Wegen, frischen Kräutern aus dem direkten Umfeld und familiärer Unterstützung. Die Nähe zum Produkt, ob auf dem Großmarkt, bei nächtlichen Fischlieferungen oder beim eigenen Ernten, verändert den Umgang mit Lebensmitteln spürbar und macht aus Rohstoffen echte Lebensmittel. Kulinarisch verbindet das Restaurant eine klassische französische Basis mit japanisch geprägten Techniken und Denkweisen, nicht als Inszenierung, sondern als konsequenten roten Faden. Gleichzeitig geht es um den Alltag als Gastgeber, um das Leben über dem eigenen Restaurant, die Nähe zur Arbeit und die Verantwortung gegenüber Gästen und Team, die gleichermaßen bereichernd und fordernd sein kann. Deutlich wird auch, wie entscheidend verlässliche Partner, Produzenten und Lieferanten sind, denn ohne Vertrauen, Organisation und Zusammenarbeit funktioniert Gastronomie nicht.
Wer sehen möchte, wie diese Haltung im Alltag aussieht, sollte unbedingt einen Blick auf das Restaurant Tante Anna werfen. Auf Instagram gibt das Team ehrliche Einblicke in die tägliche Arbeit, in das Handwerk und in die vielen kleinen Details, die einen Abend besonders machen.
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