
Man kennt Entenbrust meistens rosa gebraten, auf der Hautseite super kross und zart im Fleisch. Zur Winterzeit zubereitet mit Rotkohl und Klößen, aber auch in Orangensauce. Das sind Klassiker. Auch in Japan, besonders in der Region Kyoto, wird Ente gerne im Winter gegessen, zwar weniger als bei uns, aber ich habe ein Gericht gefunden, das mir besonders gefallen hat. „Kamo nanban soba“ ist ein japanisches Gericht mit Soba-Nudeln in heißer Brühe mit Entenfleischscheiben. Da konnte ich nicht widerstehen und habe daraus unsere eigene Ableitung kreiert. Denn mit unserer geräucherten Entenbrust möchte ich auch warme Rezepte ausprobieren. In Deutschland wird oft die geräucherte Ente als kalte Vorspeise serviert und selten warm! Das wird jetzt geändert! Hier ist meine geräucherte Entenbrust im Japan-Style!

Wir haben festgestellt, dass die geräucherte Entenbrust auch in einer warmen Brühe hervorragend zur Geltung kommt. Die Hautseite wird rautenförmig eingeritzt und anschließend kurz scharf angebraten. Dabei ist es wichtig, die Bratzeit kurz zu halten, damit das Fleisch nicht weitergart und trocken wird. Da die Entenbrust heißgeräuchert ist, ist der perfekte Garpunkt bereits erreicht. Eine wohlig warme Brühe unterstützt das gesamte Aromenspiel ideal. Für die Brühe haben wir Entenfond von Oscar sowie Gemüsefond verwendet. Hier kann man auch mit der Einlage variieren. Die japanischen Soba-Nudeln von Yamamoto Kajino, hergestellt aus Buchweizenmehl, sind vollmundig und besitzen einen charakteristischen Eigengeschmack. Ebenso die Sesamölperlen von Caviaroli! Gut dazu passen frischer Frühlauch oder Edamame-Bohnen. Wie esst ihr eure Ente am liebsten?
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